Austausch in der Kunst der Bewegung

Voraussichtlich Ende Juli 2021 werde ich den Münchner Raum erst mal verlassen und mich, mit meinem Lieblingsmenschen, in die große weite Welt verziehen. Deshalb gibt es erstmal keine angesagten Austauschangebote mehr. Allerdings darfst Du gerne schauen, wo wir uns gerade herumtreiben, und wenn Du meinst, dass Du da auch mal vorbeischaun willst, oder sowieso grad vor Ort bist, dann melde Dich gerne bei mir.

Stilistik

Der Begriff Tai Chi, auch Taiji geschrieben, bezieht sich auf ein kosmisches Prinzip, das dem ewigen Wandel der Energiequalitäten ("yin" und "yang") zugrundeliegt.

Die Bewegungs- und Kampfkünste ("Taijiquan"), die sich nach diesem Prinzip benennen, versuchen also, sich in ihren Bewegungen nach diesem Urprinzip auszurichten, und dadurch in ein tiefes Verständnis von Natürlichkeit einzutauchen, durch die sich einerseits Ruhe und Stabilität, dabei gleichzeitig ein ruhiger freier Fluss in der Bewegung entwickeln können.

Ich vermittle die Kunst des Tai Chi im Taka-Tuka-Stil (TTS), der sich dadurch auszeichnet, dass er mit großer Freude Einflüsse aus allen interessanten Bewegungs-, Weisheits-, Heil- und sonstigen Künsten aufnimmt und verarbeitet.

Da es sich um einen Taiji-Stil handelt, ist der Einfluss der chinesischen Kampfkünste sehr deutlich. Dies braucht auch überhaupt kein Problem zu sein, wenn nur klar ist, dass der entscheidende Kampf im eigenen Inneren stattfindet und nicht gegen irgendwen oder -was in der Außenwelt. Dann kann man auch wundervoll mit Übungswaffen herumwirbeln oder die "Kanonenfaust" schwingen. Es geht aber auch ruhiger.

Das Übungsangebot reicht von Meditation im Stehen über kleinste und größere bewegte Übungen bis hin zu ziemlich komplexen Bewegungsabfolgen, allein oder zu zweit. Kraft- und Dehnungsaspekte können nach Belieben in die sowieso schon interessanten Übungen mit eingebaut, oder auch einzeln geübt werden.

Ein Übungsgerät, das ich sehr schätze, vielleicht noch mehr als all die lustigen Übungswaffen, ist der Ball. Das kann erstmal ein alter Handball oder Medizinball oder Ähnliches sein, aber mit einer schönen Holzkugel, zwei kleinen Eisenkugeln, oder einem Stein von draußen ist es natürlich noch viel schöner. Und wie dann erst mit einer Kristallkugel!

Es gibt viele wertvolle Methoden und Übungswege. Eigentlich wissen wir selbst in unserer Tiefe, welche für uns am besten sind, aber manchmal kann uns jemand von außen ehrlichere Tipps geben als wir uns selbst.

Egal, welches System wir für uns wählen, was letztendlich zählt, ist die Vertiefung des Bewusstseins von den Vorgängen im eigenen Körper und Geist in Verbindung mit der Umgebung. Mit dieser Ausrichtung und einem flexiblen Werkzeugkasten von Übungen können wir uns auf eine immer größere Lebens- und Bewegungsfreude, Ausgeglichenheit und Gelassenheit auch in jeder Alltagssituation freuen!

Besuche die TTS Hall of Fame.