Kunst der Bewegung

Leben -- Gesundheit -- Medizin

Für halbwegs aktuelle Information zu meinen Austauschangeboten klicke bitte hier.

Corona, die Krone der Viren.

Viele von uns erleben eine Zeit äußerst beschleunigten Wandels. Die erstaunlichsten Veränderungen passieren im Innen und Außen.

Viele von uns resignieren, oder revoltieren, still im Innern oder auch laut in der Außenwelt. Doch wie können wir eine solche Zeit möglichst gut, für uns und für die ganze Welt, gestalten und nutzen?

Es wird erzählt, dass manche der tibetischen Mönche in den Straflagern ihre Zeit dort als unheimlich machtvolle Übung für ihre Meditation nutzen konnten. Was solche Meister in einer der schlimmst vorstellbaren Situationen schaffen, wie viel davon können wir in unserer wohl deutlich komfortableren Lage hinbekommen?

Es heißt ja, dass das was uns passiert, eine Folge unserer eigenen Handlungen sei. Auf so ein globales Ereignis bezogen hieße das wohl, dass der Menschheit kollektiv eine umfangreiche Rechnung präsentiert wird.

Wie haben wir uns als "Menschheitsfamilie" in den letzten Jahrtausenden, Jahrhunderten, Jahrzehnten so verhalten? Wie sind wir mit dem Geschenk des Lebens auf diesem Planeten umgegangen? Was haben wir erwartet, wohin das führen würde?

Wie viele alte Geschichten haben uns prophezeit, dass solche Zeiten kommen würden?

Die Weisheitslehren gehen davon aus, dass das Erleben der Folgen an sich eine hilfreiche Sache ist. Wenn dabei keine neuerlichen Ursachen gesetzt werden, ist die betreffende Geschichte damit, im Maße der erlebten Folgen, abgelöst.

Neue Ursachen setzen wir aber durch unsere Reaktionen auf das Erlebnis. Insofern diese durch so unheilsame Bedingungen wie Verblendung, Habgier oder auch Hass geprägt werden, müssen deren Folgen wieder neues Leid bringen.

In dem Maße, in dem wir es schaffen, unheilsame Anlagen in uns aufzulösen, wird unser Wirken kein neues Leid, sondern bestenfalls etwas Freude, Erkenntnis, Liebe in die Welt bringen; die Wellen, die unsere früheren Dummheiten geschlagen haben, können sich dann am Strand brechen, viel Sand und Schaum aufwirbeln, und dann langsam auslaufen.

So einfach sind die Dinge in der Theorie. Bleibt eigentlich nur die Frage, was der alte Spruch vom "Üben im Alltag" nun in der Praxis bedeutet.

Der Weg kann nur durch eigenes Forschen gefunden werden, denn es gibt so viele Wege wie Menschen in der Welt.